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Val
d'Agro |
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Langes,
wenig besuchtes Seitental des Val
Verzasca. Es ist im unteren kurzen Teil
mit
dem Val
Pincascia vereint. Eine Fahrstrasse führt bis Cùgnera.

Val d'Agro von Cantone dei Bisc, 14.Oktober 2009
Der sehr gute Alpweg des Val Pincascia führt von Lavertezzo-Verzöö oder
alternativ von
Cùgnera bis zur Brücke hinter Forno. Dort zweigt der ebenfalls gute
Talweg ins Val d'Agro ab. Er führt über Arai nach Agro, wo sich der
Pfad nach allen Richtungen verzweigt. Hart rechts gelangt man nach
Guglia. Geradeaus, auf der orografisch linken Seite des Talflusses
führt ein guter Pfad zur Alpe Pianca, wo er sich in bescheidener
Qualität, durch Erlenfluren traversierend, zur Alpe Lignasc fortsetzt.
Auf der orografisch rechten Flussseite führt ein Pfad nach Fümègn, von
wo sich jeweils Pfade durch die Erlenfluren zur Alpe
Lignasc und zur Alpe Corte Nuovo hinaufwinden. Diese Alpen sind auch
direkt über eine gute Pfadspur via Cadino miteinander verbunden. Von
Lignasc führt eine Trittspur in die Bocchetta di Rierna, wo man die Via
alta Verzasca kreuzt und ins Val
Rierna
gelangt.

Agro von Cantone dei Bisc, 14.Oktober 2009
Zurück nach Agro: Halblinks führt ein guter markierter Pfad via Fornaa
direkt zur Alpe Corte Nuovo und weiter nach Mazèr. Von dort leitet eine
schwache, aber markierte Pfadspur weiter in die Bassa di Motto, von wo
man ins Val
Verzasca absteigen kann, oder
der Markierung weiter folgend
zur Bocchetta di Scaiee gelangt, die den Übergang ins Val d'Efra
und ins Val
d'Ambra vermittelt. In Mazèr zweigt ein guter Pfad nach
links ab,
der zum oberen Stafel der Alpe Cremenzè (P.2030) traversiert.
In Agro zweigen nach links zwei Pfade durch den Vald di Cremenzè auf
die Alpe Cremenzè ab. Der nördliche Pfad ist der bessere, indessen sind
beide Pfade nicht besonders ausgeprägt, das gilt auch insbesondere für
den Weiterweg bis auf den oberen Stafel (P.2030). Von dort führen
jeweils Trittspuren in die drei Sättel P.2105, P.2143 und P.2135. Von
allen dreien gelangt man hinüber ins Val
Verzasca. Der Abstieg von ersterem durch das Valegg della
Rozzera
ist jedoch schwierig.
Die Ruinen von Arossa, Cantone dei Bisc und Scengin werden auf altem
Pfad von Forno erreicht: In der Rinne ca 250m südlich von Forno zweigt vom
Talweg
eine alte gepflasterte Mulattiera ab, die zum obersten Gebäude von Forno,
ca
900m, führt. Sie ist indessen stark überwachsen, so dass es günstiger
ist von
P.824
einem
gepflegten Pfad hierher zu folgen. Hier beginnt der noch gut erhaltene alte Pfad
zu den Monti ob Forno. Bei ca 1150m befindet sich eine Verzweigung: Links geht
es - nicht immer deutlich und zum Schluss etwas absteigend - nach Arossa, rechts
ausgeprägt nach Cantone dei Bisc. Diese beiden Monti sind auch durch
einen
noch schwach erkennbaren Pfad direkt miteinander verbunden. Von Cantone dei Bisc
steigt man den Hang ca 40m gerade hinauf, und trifft auf den alten, nicht mehr
gut erhaltenen, aber noch sichtbaren Pfad, der durch ein wildes Tobel und über
Plattenschüsse hinweg zu den Ruinen von Scengin traversiert.
Diese Plattenschüsse vereisen im Herbst sehr früh, so dass bereits im September
die Route unbegehbar werden kann. Von
einem
Verbindungsweg
zum
südlichen
Pfad
durch
den Vald di Cremenzè wird berichtet, Details fehlen indesssen.
Arossa, 14.Oktober 2009