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Valle
di Bosco Gurin |
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gurin
Langes,
bewohntes Seitental des Vallemaggia.
Die linke Talflanke des benachbarten Valle di
Campo
von
Collinasca bis Cevio wird hier mitbehandelt. Hingegen wird die von einem umfangreichen
Wanderwegenetz durchzogene Region der Grossalp
nicht beschrieben,
es sei auf die Landeskarte verwiesen.
Von Cevio führen akzeptable Pfade bis Ciantin und Tecc de la Vigna. In Malza
existiert eine anfänglich gute Abzweigung, die abschnittsweise ausgesetzt ins
überwucherte Monti Corgell führt. In Serta mündet der gute Verbindungspfad von
Linescio ein, der im Bereich der Überquerung des Ri della Valtè interessante
und ausgesetzte Passagen aufweist. Von Tecc de la Vigna und Ciantin gelangte
man früher auf Pfaden bis Corte di fuori der Alpe di Càmedo,
sie sind
heute mutmasslich verfallen. Von Linescio führen drei verschiedene Pfade
nach Monte: Die markierte Hauptroute über Piodee und P.1103, ein guter Pfad via
Bolla und Collo sowie ein abkürzender Verbindungspfad von Pianello nach
Fontane. In Monte setzt
sich
ein
nicht überall
guter, aber markierter Weg bis
auf
die
Alpe
di
Càmedo fortsetzt. Die Reste eines Pfades leiten von hier nach Corte di
fuori, von wo sporadische Trittspuren zum Übergang Costone di Càmedo
(P.2121) führen, der den Wechsel zur Alpe Cranzünell im Val Bavona gestattet. Einst
führte von der Alpe di Càmedo ein Verbindungspfad über Scivulèr zu den
Ruinen von Casa dei Ladroni (P.2109). Der Pfad ist zwar heute
verfallen, doch kann man problemlos dem früheren Verlauf über offenes
Gelände folgen. Ein anderer Weg führt von Linescio über Bolla bis Tecc
Flipign, von wo er einst eine Fortsetzung über Corona nach Larecc, am
heutigen Pfad zur Alpe di Càmedo hatte. Verblasste Markierungen sind entlang
der Route zu finden, Details für den Abschnitt oberhalb Tecc Flipign fehlen indessen.
Die spärlichen Reste einer Weganlage mit diversen Kunstbauten verbinden Collo
mit
Tecc
Flipign
direkt.
Von Fracia (P.688) führt ein Pfad zu den Ruinen von Camvera (P.796). Er
setzte sich früher durch den Bosco del Vallone und Pianèsc bis zu den
Ruinen von Casa dei Ladroni (P.2109) fort. Er scheint verfallen und
nicht mehr vorhanden zu sein. Bei P.1447 bestand eine Abzweigung über
die Ruine von Tidì nach Camanoglio. Von Collinasca führen nicht
besonders gute, aber markierte Pfade nach Camanoglio und nach Corino.
Von Camanoglio führt ein recht guter Weg über Campiòi und Praóm, wo ein
schlechter Alternativpfad von Corino über Pianca einmündet, nach Corte
Antico. Von hier führt ein guter Pfad zu P.1911. Möchte man hingegen
nach Casa dei Ladroni, so verlässt man den Pfad auf halber Strecke und
folgt einer sehr schlecht erkennbaren Pfadspur, die mit sporadischen
roten Markierungen versehen ist. Sie leitet durch hohes Gras und zwischen Felsbändern
hindurch
zu
den Ruinen von Casa dei Ladroni bei P.2109.
Von Corte Antico führt der gute markierte Wanderweg über die Alpe Màter
Richtung Wolfstaffel. An beliebiger Stelle kann weglos zu den
Übergängen Bocchetta di Cerentino, Bocchetta del Madone oder Bocchetta
d'Orsalìa aufgestiegen werden, von welchen man ins Val Bavona gelangt. Man beachte
jedoch die Schwierigkeiten bei den jeweiligen Abstiegen ins Val Bavona.
Die Alpe Màter liess sich früher auch direkt vom Tal über Corte della
Valle erreichen. Es scheint, dass dieser Pfad verfallen ist.
Möglicherweise setzte sich auch der Weg, der von Bosco Gurin über
Rìtana bis Pögga führt einst bis Corte della Valle fort.
Im oberen Tal leitet die markierte Bocchetta Formazzöö durch wüste,
mühsame Blockfelder ins Val Bavona.
Auf der südlichen Talflanke gelangt man über die markierten Pfade des
Passo Quadrella oder über Pian Cròsc ins angrenzende Valle di Campo.
Bei der Alp
Bobna der letztgenannten Route ist es möglich, auf alten Pfadspuren
über den Garta zum Übergang auf dem Grat bei P.2128 aufzusteigen.
Ferner führt auch ein alter Pfad von Spa über die Ruinen von Ovia und
Andatschei nach Pian Cròsc, den ich bisher jedoch noch nicht begangen
habe.