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Valle di Campo



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Langes, bewohntes Seitental des Vallemaggia. Die Fahrstrasse ist ab Cimalmotto mit einem Fahrverbot belegt. Der oberste sanfte Talabschnitt ist italienisches Territorium und wird hier nicht näher beschrieben. Der übliche Zugang von Italien führt über den Passo della Fria oder durch den Tunnel unter selbigem. Der untere Abschnitt des Tals, östlich von Collinasca, wird beim Valle di Bosco Gurin (orografisch linke Seite) und beim Val di Sascòla (orografisch rechte Seite) beschrieben.

Für den orografisch linken Teil des Tals zwischen der Landesgrenze und Cerentino, gibt die Landeskarte alle vorhandenen Pfade wieder. Die Pässe Quadrella und Pian Cròsc vermitteln die besten Übergänge ins benachbarte Valle di Bosco Gurin. Im Tal der Alpe di Magnello, das auf zwei Varianten erreicht werden kann, gelangt man über Pfadspuren bis zum Übergang Crös Cavörgn.

Wenden wir uns der interessanteren rechten Talflanke zu: Von Da l'òvi ad dint führt ein guter Pfad über die Alpe Orsalii und die Bocchetta di Cansgéi zur Capanna Alzasca im Valle del Soladino oder über den Sattel P.2135 ins Val Sascòla. Indessen kann man auch durch das Tal von Niva hier herauf steigen: Von Niva oder von der Kehre P.823 in Giarlongh auf guten Pfaden nach Da l'òvi di Niva und weiter durch eine interessante Schlucht bis zur Ruine von Corte di Cevio, wo man vom Pfad zur Alpe Cropia abbiegt: Linkerhand findet man ein Wegtrassee, Schnittspuren an Erlen und verblasste rote Markierungen, die in den eindrucksvollen Kessel von Tre Lüinn hineinleiten. Man durchquert den Kessel, steigt jenseits in den Buchenwald, der sich auf dem Rücken befindet, der nach Valsairöu hinaufleitet. Im Buchenwald trifft man auf die Reste der einstigen Weganlage und erreicht so die Ruine von Valsairöu. Anhand des teilweise noch sichtbaren Weges steigt man weiter zwischen Felsen auf, bis man auf 1830m auf einen grossen kanzelartigen Vorsprung trifft. Man traversiert nun zwischen Erlen hindurch gegen den Riale, bis sich durch ein kurz darauf öffnendes Tälchen der problemlose Aufstieg auf die Alpe Cansgéi durchführen lässt.

Von der Alpe Cropia ist eine alte Verbindung bekannt, die über Corona Stretta und Fornaci d'Arnàu zum Lago del Pèzz leitet. Dabei ist zu beachten, dass der Graben, der auf die Cata della Quarantèria zielt, nicht unterhalb 2100m überschritten werden kann. Die Route führt indessen durch Erlenfluren und wurde von mir noch nicht aufgesucht. Von Cropia kann man auch - nicht ganz einfach - die Catt da Ribia überschreiten um ins Valle di Vergeletto zu gelangen.

Von Da l'òvi dal Piegn, das von Piano di Campo oder von Niva erreicht wird, führt ein akzeptabler Pfad auf die Alpe d'Arnàu. Dort setzt er sich in sehr bescheidener Qualität zu den Ruinen von Corte del Pèzz fort. Ein Wegspur führt zum Lago del Pèzz. Man kann aber auch weglos zum Übergang der Cima del Lago (P.2172) aufsteigen, und erreicht so das Tal von Sfii.

Von Pianelli, wo man im Hof Munt la Reita Unterkunft finden kann, führt ein Pfad zur Brücke über die Rovana in Fiümigna, wo er sich in guter Qualität und markiert auf die Alpe di Sfii fortsetzt. Hier hat man verschiedene Möglichkeiten: Während die Markierung auf eher gutem Pfad über den Passo della Cavegna ins Valle di Vergeletto wechselt, führt hart links eine bescheidener Pfad zum Corte del Lago am Lago di Sfii. Jenseits des Sees gibt es alte Wegspuren zu den Ruinen von Valle und zum Passo Pianaccio, wo man ebenfalls ins Valle di Vergeletto gelangt. Man kann auch vom Corte del Lago weglos zum Übergang der Cima del Lago aufsteigen, wo man in Kürze Corte del Pèzz erreicht. Valle liess sich einst auch direkt von der Alpe di Sfii erreichen, was heute wegen der Vegetation nicht mehr ratsam ist.

Von der Alpe di Sfii führt ein guter Pfad nach Piemantìu, wo eine alte Abzweigung über sporadische Spuren via Conca - Piano della Cavegna - Cavegna zum Lago della Cavegna führt. Geradeaus gelangt man zum Corte di Sopra (P.1980). Hier zweigt rechts eine bescheidene Pfadspur zum Lago dei Pozzöi ab. Eine andere Wegspur führt weiter bis auf die Alpe Gelato (P.2175) und zum Schweizer Lago Gelato. Von hier lassen sich weglos die Bocchetta Cielo Largo oder der Sattel zwischen den beiden Gipfeln des Pizzo dell'Alpe Gelato überschreiten, um italienisches Gebiet zu erreichen.

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