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Valle
del Chignolasc |
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Steiles,
wenig besuchtes Seitental des Vallemaggia.
Eine abschnittsweise sehr steile Fahrstrasse führt bis in den Talgrund
hinter der Wallfahrtskirche Madonna del Monte.
Man gelangt vom Strassenende auf einem der beiden in der Landeskarte
eingezeichneten guten Pfade über Piano di sopra oder über Airedo nach
Airón. Ein eher guter Pfad zweigt von hier auf die Costa Piana ab. Der
Talweg beginnt sich indessen hier um rund 100 Meter abzusenken, um den
Ri del Chignolasc zu überschreiten und jenseits in bescheidener
Qualität, aber
markiert, nach Corte del Chignolasc hinaufzuführen. Insbesondere im
Abstieg achte man auf den Wegverlauf und die angebrachten Markierungen.
Etwas über den Hütten führt links ein altes Wegtrassee zu P.1889, von
wo man nach Stalètt im Val
Serenello gelangt. Weiter geradeaus erreicht man auf Pfadspuren den Lago
di Chignolasc und geht von dort weglos weiter auf die Bocchetta di Spluga,
die den Übergang ins Valle di
Giumaglio vermittelt. Alternativ lässt sich von der Bocchetta problemlos die
Punta di Spluga erreichen, von der sich ein alter Pfad in die Alpe di
Carpagnasca und nach Someo absenkt. Auch die Costa dei Russi lässt sich
auf Pfadspuren überschreiten.

Valle
del Chignolasc
und
Val Bavona, 15.September 2003
Foto: Manuel Haas
In die orografisch rechte Talflanke gelangt man auf einem recht guten
Pfad von Madonna di Monte aus, der über Tör oder über Cròsa bis Faidasc
führt. Es ist anzunehmen, dass es von hier einst Fortsetzungen nach
Costa und direkt zum Corte del Chignolasc gab. Das Gelände ist indessen
nicht einfach und wurde von mir noch nicht rekognosziert.