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Alpi
di Vogogna |
In Vogogna halten
die Regionalzüge Domodossola - Milano und Domodossola - Novara.
Ferner bestehen einige günstige Busverbindungen Domodossola
- Vogogna.

Valle d'Ossola und Lago Maggiore von Alpe Sui, 19.Mai 2009
1.
Etappe: Vogogna - Genestredo - Alpe Pianoni - Alpe Sui (T4-;
1:00)

Von
Alpe Sui folgt man zunächst den roten Wegmarkierungen,
die von Capraga heraufkommen und zum Pizzo Lacina weiterführen.
Bei 1280m ignoriert man den nach rechts Richtung Alpe Corone wegführenden
deutlichen
Weg und bleibt der Markierung auf dem Rücken nach La Colmetta
treu. Auf 1400m nimmt man links der Route eine alte rot-gelb-rote Markierung
mit gelber Pfeilspitze wahr. Die offizielle Wanderroute zum Pizzo Lacina
verlassend, folgt man dieser alten Markierung um einen Felsvorsprung
herum, trifft auf Mauer- und Treppenreste und findet weitere alte Wegmarkierungen.
Sie leiten abwärts zu einem annähernd waagrechten Wegtrassee,
das grossteils noch recht gut erhalten ist. Es führt in langer
Querung ohne besondere Schwierigkeiten zu den Ruinen der Alpe Cortona,
1396m, die unter einer
grossen, eindrücklichen Buche liegen. Auch in Alpe Cortona ist
kein Wasser verfügbar.
Man verlässt die nunmehr nach Alpe Marona hinabführende alte Wanderwegmarkierung
und steigt über Lichtungen in der Erlenvegetation nordostwärts zu einer
weiteren Ruine an. Von hier an ist zunächst kein weiterer Wegverlauf
sichtbar.
Man steigt daher weglos bis auf eine Höhe von ca 1450m, wo man in einer
waagrechten Querung zum Tobel, das vom Pizzo Lacina herabkommt (meist
kein Wasser), Reste
der alten Weganlage wiederfinden sollte. Jenseits des Tobels ist eine
mit Buchen bestandene steile Rampe zwischen den Felsen
sichtbar, über die der weitere Aufstieg erfolgt. Beim Zugang zur Rampe
und auf
der Rampe selbst entdeckt man Reste von Kunstbauten. Oben angekommen
traversiert man nun etwas aufsteigend in das unmittelbar vor der Alpe
Morgagno liegende Tobel hinein. Jenseits leitet ein natürliches Felsband
mit Wegspuren aus ihm wieder heraus. Über den anschliessenden Grashang
mit diverser Vegetation kann man zu den Ruinen der Alpe Morgagno traversieren,
oder - weniger mühsam - direkt auf den oberhalb befindlichen Rücken
steigen, über den die offizielle Wanderwegmarkierung Prata - Pizzo
Lacina verläuft. Man erreicht diese Markierung in der Regel unweit
der Ruinen der Alpe Ciapeu, 1587m und ca 1560m, die man zwischen den
Erlen besuchen kann. Entlang des Wanderweges steigt man
in Kürze zu den Ruinen der Alpe Morgagno, 1471m, ab. Weder in
Alpe Ciapeu noch in Alpe Morgagno ist Wasser verfügbar.

Alpe Morgagno, 20.Mai 2009
3.
Etappe: Alpe Morgagno - Alpe Loro - Alpe Vaudo (T4;
1:00)
Vom
Wegweiser auf der Alpe Morgagno geht man waagrecht nach Nordosten
in die Erlenvegetation hinein und trifft zuerst auf Schnittspuren,
dann auf ein allmählich besser werdendes Wegtrassee. Vor einer
Rinne mündet zuerst von oben ein Wegtrassee (von Alpe
Ciapeu, völlig überwachsen), dann von unten ein anderes (nach Alpe
Vaudo). Man
überquert die manchmal wasserführende Rinne, umgeht einige
Erlen und steht unvermittelt vor den Ruinen von Alpe Loro, 1481m.
Über die Rinne zurückkehrend, schwenkt man nun in das oben
erwähnte,
abwärts führende Wegtrasee ein, das gegen Südwesten
zieht und auf
ca 1430m
eine nicht verzeichnete Ruine erreicht. Man wechselt die Richtung
und steigt gegen Norden auf nicht immer gut sichtbarem Weg weiter
ab. Nachdem man eine Rinne durchquert hat, erreicht man einen steilen
Rücken. Man folgt dem Rücken
geradewegs bergab
und trifft
alsbald
auf
ein
noch recht gut erhaltenes Trassee, das sich in vielen Kehren steil
zu den Ruinen der Alpe Vaudo, 1201m, absenkt.

Alpe Vaudo, 20.Mai 2009
4. Etappe: Alpe Vaudo - Alpe Prasain
(T5;
1:30)
Von
den Ruinen von Vaudo kann man versuchen den von Ferruccio Rossi
beschriebenen Weg durch den Passo
della Lociascia zu finden. Alternativ geht man von den Ruinen
waagrecht durch nicht immer einfaches Gelände zu P.1179, wo man
auf den markierten Wanderweg Prata - Pizzo Lacina trifft. Vom Weg
Vaudo - P.1179, der auf der alten Landeskarte eingezeichnet
ist, findet man
nur sehr sporadisch letzte Reste. Etwas oberhalb von P.1179 steht
ein Wegweiser, man kann von hier auch auf markiertem Wanderweg
über Alpe Ciresola nach Alpe Marona gehen und via Alpe
Cremosina
nach
Capraga zurückkehren oder nach Vogogna absteigen.