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Val
Caurì (Ghina) |
Die
Höhle der Arca, wo man übernachten kann, wird
auf dem Schluchtweg in 2:30 ab Orfalecchio erreicht.

Blick ins Val Caurì, 26.September 2008


Alpe Caurì sopra, 26.September 2008
Der einstige Pfad verfolgte ab hier weiter die orografisch rechte Flanke
des als Vallone di Ghina bezeichneten Tales, doch ist er auf weiten
Abschnitten verschwunden und das Gelände eher mühsam. Mit Vorteil
traversiert man daher in das geröllige
Bachbett des Riale und gewinnt in ihm zügig an Höhe.
Auf ca 1420m teilt sich das Tal: Während man links
hinauf sehr anspruchsvoll direkt zu P.1893 gelangen könnte (siehe Lorenz), verbleibt
man zunächst im geraden Ast; steigt zuerst rechts über Geröll,
dann links über bewachsene Stufen bis unter eine linkerhand begrenzende
Felswand.
Über Gras und Platten überquert man den Wasserlauf und verlässt
danach die tiefste Rinne des Vallone di Ghina in genau östliche Richtung:
Durch eine mit Bäumen
bestandene breite Rinne gewinnt man steil ca 150 Meter an Höhe und gelangt
schlussendlich rechts auf eine vorspringende Kanzel, jenseits welcher sich
ein weiterer
Wasserlauf befindet, der mit einem hohen Wasserfall ins eigentliche Vallone
di Ghina hinunterstürzt. Von der Kanzel steigt man in südlicher
Richtung ca 15 Meter ab, traversiert ein Band und gelangt in einen nur mässig
steilen
Buchenwald. Durch den Buchenwald wird aufwärts gestiegen und so
trifft man in Kürze auf einem grossen Vorsprung mit einer schönen
Wiese ein, deren Höhe
leider nicht einwandfrei ermittelt wurde, sie sollte auf ca 1580m liegen.
Diese flache Wiese fällt von verschiedenen Standpunkten, zum Beispiel
von den Strette del Casè auf. Von der Wiese führt ein felsiges
Grätchen bis zur
Corona di Ghina hinauf. Unmittelbar südlich dieses Grätchens erlaubt
eine breite Grasrinne ein rasches Höhersteigen. Sobald gut möglich
benutzt man das nunmehr grasig-schrofige Grätchen selbst, und wird wenig
vor dem Ausstieg auf die Corona di Ghina für etwa 50 Meter in eine lichte
Erlenpassage auf der Nordseite abgedrängt. Auf der Corona angelangt
nimmt man die hier hindurchlaufende alte dunkelrote Markierung des Originalverlaufs
des Sentiero Bove wahr. Man
kann der Markierung steil nach Süden auf die Cima Sasso folgen, oder
nach Norden in einen nahen Sattel gelangen, von wo man in Kürze ostseits
auf die Prati di Ghina absteigt, wo die Route durch die Strette
del Casè hindurchkommt.
Grätchen mit Schlussaufstieg, Rückblick von der Corona di Ghina, 26. September
2008