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Cola
Teu |
Im Bahnhof Cuzzago halten die Regionalzüge
der Relationen Domodossola - Novara und Domodossola - Milano.

Cola Teu gegen den Vorgipfel des Moncucco, P.1827
Foto: Ferruccio Rossi, in-valgrande.it
1.
Etappe: Cuzzago - Sciarina (T3;
1:00)
Unmittelbar
oberhalb von Sciarina steigt man auf den Beginn des teilweise felsigen
Rückens der Cola Teu. Reste des einstigen Weges sind zwar vorhanden,
aber schwierig aufzufinden. Sobald die Vegetation in diejenige einer
Felsheide übergeht, sollten sich die Wegreste sowie die sporadisch
vorhandenen Steinmännchen finden lassen. Man folgt im wesentlichen
stets dem Rücken. Auf ca 750m, dort wo die Landeskarte die Einmündung
des Weges von La Mola wiedergibt, werden Ruinenreste passiert. Später
finden sich auch sporadische grüne und graue (!) Farbmarkierungen.
Von ca 930m bis ca 1020m führt der alte Pfad entlang einer geologischen
Verwerfung auf der Westseite der Cola Teu, was den Aufstieg erheblich
vereinfacht. Die Felsstufe oberhalb des kleinen Plateaus auf ca 1020m
wird von links angegangen, und mittels einiger Kletterschritte (II-)
problemlos überwunden. Im folgenden hält man sich wieder
genau an den Rücken, bevor man auf ca 1220m eine Felskuppe auf
gutem Wegtrassee ostseits umgeht. Im folgenden Sättelchen (ca
1240m) befindet sich eine Wegverzweigung: Es ist empfehlenswert zunächst
nach links zu einer Plattform zu gehen, wo sich die gefasste Quelle
von Pianezza befindet (kann in Trockenperioden versiegen). Direkt durch
den lichten Buchenwald aufwärts (oder vom genannten Sättelchen
auf dem rechten Weg) erreicht man in Kürze
die schöne
ebene Wiese von Pianezza mit einer ersten Ruine. Im Wald nordwestlich
befinden sich weitere, grössere Ruinen. Wenig unterhalb von Pianezza
mündet die
separat beschriebene Route
von Cuzzago via Curtun ein, deren Beginn im Abstieg jedoch nicht
einfach zu finden ist.

Alpe la Piana, Alpe Agaroli von der Cola Teu
Foto: Ferruccio Rossi, in-valgrande.it
3. Etappe: Pianezza - Moncucco - Colma (T4+; 2:30)
Von
den Ruinen gelangt man in Kürze in offenes Gelände und
folgt dem Grat. Ab 1550m trifft man auf ein einstiges Wegtrassee,
das den Westgrat von P.1827 auf 1760m überquert und in den dahinterliegenden
Sattel leitet. (Alternativ kann man P.1827 überschreiten.) Von
diesem Sattel führte einst der in der Landeskarte verzeichnete
Pfad direkt zur Colma; er ist verschwunden, das Gelände eher
mühsam. Daher bleibt
man besser auf dem Grat und erreicht den Gipfel des Moncucco, indem
man dem sichtbaren felsigen Aufschwung westlich auf Resten eines
Wegtrassees
ausweicht, das vermutlich aus der Zeit der Linea Cadorna stammt.
Vom Moncucco
folgt man stets der Gratschneide bis zur Colma hinab;
stellenweise steil, doch ohne alpine Schwierigkeiten.

Moncucco, 17.Mai 2010