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Colma Piana
 



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Am 23.Januar 2006 begangene Route. Die angetroffenen Verhältnissen erwiesen sich, trotz wenig Schnee, aber wie erwartet als anspruchsvoll. Durch die geringe Vegetationsdichte waren jedoch auch Vorteile vorhanden:


Anreise

Pozzolo wird auf dem markierten Hüttenweg über Cresta - Alpe Fiesco - Alpe Vaccareccia - Alpe Provo in 4:00 erreicht.

Nebelmeer über dem Val Grande
Nebelmeer über dem Val Grande, von der Colma Piana, 23.Januar 2006


1. Etappe: Pozzolo - Colma Piana (T4-; 2:00)


Vom Rifugio Pozzolo steigt man auf einem Pfad vorbei an den Gebäuden der gleichnamigen Alp, zuletzt auf einer interessanten Pfadanlage durch eine steile Wand bis in eine felsige Scharte auf dem Südwestgrat der Punta Pozzolo bei ca 1880m. Auf der Südseite der Scharte sieht man zu den Ruinen der Alpe Nancino hinab, die einstige Weganlage ist dort nicht mehr vorhanden. Indessen quert man problemlos über Gras zum Grat der Colma Piana und folgt ihm bis zu P.1952, wo die separat beschriebene Route aus den Valli dell'Ogliana einmündet.

Alpe Oro delle Giavine
Ruinen der Alpe Oro delle Giavine, 23. Januar 2006


2. Etappe: Colma Piana - Alpe Borgo delle Valli (T4; 2:00)

Von P.1952 der Colma Piana folgt man anfänglich steil, aber gänzlich ohne Problem dem Ostrücken des genannten Punktes. In Kürze erreicht man die traurigen Ruinen der Alpe Oro delle Giavine, die in schöner Aussichtslage über dem Talschluss des Val Gabbio thronen. Von der Kapelle, die in der Landeskarte von 1963 verzeichnet ist, findet man keine Überreste. Die Weganlagen zu den Alpen Loc und Fornale sind sichtbar. Sie befinden sich augenscheinlich in passablem Zustand, doch könnte das bei spriessender Vegetation gänzlich anders aussehen. Man verfolgt weiter den Rücken, der nur am Anfang noch schwache Pfadreste aufweist. Das Gelände ist unschwierig, man bleibt stets auf dem Rücken und gelangt in ausgedehnte Buchenwaldbestände. Unterhalb 1300m trachtet man danach, nicht zu weit nach links auf einen Sekundärrücken abzudriften, der zuletzt sehr steil gegen das Vallone di Loc abbricht, und erreicht alsbald die Gebäude der Alpe Borgo delle Valli.

Cima Pedum
Cima Pedùm, von Borgo delle Valli, 24. Januar 2006



3. Etappe: Borgo delle Valli - Alpe Val Gabbio (T2; 1:00)

In einer letzten Etappe folgt man dem recht guten und markierten Pfad bis Alpe Val Gabbio, wobei man stets auf der orografisch linken Talseite bleibt. Dabei sind der Rio di Loc und der Rio del Ragozzale ohne weitere Probleme zu durchqueren. Auf Höhe der Alpe Valle di sotto steigt der Pfad recht weit in den Hang hinauf, um eine schluchtartige Passage zu umgehen. Alternativ kann man hier auch zweimal den Rio Val Gabbio überqueren.

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