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Alpe Crischiovo
 



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Am 17. bzw. 21.Mai 2011 begangene Route von Cosa über Alpe Crischiovo nach Alpe Drisioni. Auf dem Rücken von Crischiovo existieren die zwei Stafel der Alpe Crischiovo, 1027m und I Curti, 1139m, die Zugänge aus allen Richtungen hatten: Der in der Landeskarte verzeichnete Zugang ab der Madonna della Grucce in Cosasca ist faktisch verschwunden, die Begehung ausserordentlich mühsam und dornenreich, daher nicht zu empfehlen. Der Zugang via La Colla wird von den Jägern noch gepflegt, und ist daher hier beschrieben. Dasselbe gilt für den Weiterweg nach Alpe Drisioni. Die Zugänge von La Selva und Arsa sind kaum mehr gebräuchlich und in bescheidenem Zustand. In Alpe Crischiovo verleitet der anfänglich gute und ausgeastete Pfad zu einem Abstieg nach Varione, doch ist seine Begehung in der unteren Hälfte mühsam und heikel, und daher hier nicht beschrieben. Ferner führt ein recht interessanter Verbindungspfad von Campaccio zur Madonna della Grucce in Cosasca, so dass sich die vorgestellte Tour in verschiedenen Variationen auch als Rundtour ab Trontano unternehmen lässt.

Anreise

Cosa lässt sich mit dem Circolare (Ringbus) täglich alle zwei Stunden vom Bahnhof Domodossola erreichen.

Kirchenruine
In der Kirchenruine in Cosasca, 17.Mai
2011


1. Etappe: Cosa - Cosasca - La Selva (T2; 1:00)

Von der Bushaltestelle in Cosa geht man zur Brücke der Hauptstrasse über den Rio Robana am nördlichen Dorfende. Sowohl südlich als auch nördlich des Rio Robana führen Wege zu einer anderen Brücke am Hangfuss, wo ein offizieller Wegweiser auf eine interessante Mulattiera nach Cosasca weist. Vom Dorfkern lohnen sich kurze Abstecher nach Süden zur Kirchenruine als auch nach Norden zur Kapelle Madonna della Grucce. Weiter der schönen Mulattiera folgend erreicht man die stattlichen, gepflegten Häuser von La Selva, 658m.

La Selva
La Selva, 21.Mai 2011


2. Etappe: La Selva - La Colla - Alpe Crischiovo - I Curti (T4+; 2:00)

Hinter der Wegkapelle am Waldrand beginnt ein Weg in verschiedenen Variationen zum renovierten oberen Stafel von La Selva, ca 770m anzusteigen. Bei den Ruinen wenige Meter höher teilen sich die vorhandenen Wegspuren auf. Man wählt rechts diejenige entlang der Wasserleitung, steigt dann aber bald auf nur schwach sichtbaren Spuren zu den Ruinen von La Colla an. Jenseits der hintersten Ruine setzt ein ausgesetztes, waagrechtes Weglein an, welches in das Tobel des Rio dei Porci leitet, der sofort überquert wird. Man setzt die Querung zunächst noch schwach ansteigend fort, bis man auf die von unten kommende überwucherte direkte Mulattiera aus La Selva trifft. Man folgt ihr nun aufwärts anhand einzelner Schnittspuren und später oranger Farbmarkierungen. Hat man die Höhenkurve 1000m erreicht, so kann man nach links traversieren um in Kürze die Ruinen der Alpe Crischiovo zu erreichen, oder aber den Aufstieg durch den Wald direkt nach I Curti fortsetzen. Von Crischiovo steigt man auf den Rücken, über den ein ausgeastetes Wegtrassee ebenfalls nach I Curti führt. (Auf dem Rücken hinter Crischiovo mündet mit einer grossen Treppe die von Varione kommende Mulattiera ein. Sie ist jedoch nur im obersten Teil in einem guten Zustand. Weiter unten ist die Begehung heikel und mühsam.)

I Curti
I Curti, 17.Mai 2011


3. Etappe: I Curti - Alpe Drisioni (T3; 1:00)


Im nordöstlichen Eck der Wiese von I Curti beginnt ein grosszügig geräumtes und gut erhaltenes Wegtrassee, welches zunächst über den Rücken bis 1400m ansteigt und dann - etwas undeutlicher - zum Sattel zwischen der Alpe Drisioni und P.1487 leitet. Hier kommt der offiziell markierte Wanderweg Parpinasca - Drisioni - Nava vorbei und man stösst auf die "Via panoramica". Mit etwas Aufmerksamkeit bezüglich der Wegführung, insbesondere in I Curti/Crischiovo und am Rio dei Porci, kann die gesamte Route auch im Abstieg ohne nennswerte Probleme begangen werden.

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