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Alpe
Funtanasc |
Colloro
wird auf einer Fahrstrasse ab Premosello erreicht. Zu Fuss ab Bahnhof
Premosello ca 0:45 über die markierte Mulattiera. In Colloro findet
man sehr gute Unterkunft im Cà dal
Preu oder im Circolo (Tel. 0324 88194).

Alpe Funtanasc, 24.September 2011
1. Etappe: Colloro - (Alpe Lagarasca) - Alpe Lut - Alpe La
Piana (T2; 2:00)
Zur Vermeidung der mit einem Fahrverbot belegten Fahrstrasse von Colloro nach
Alpe La Piana steht auch folgende Variante zur Verfügung: Beim Bacino/Wasserreservoir
ob Colloro (ca 610m, bis hierher Pkw-Fahrt gestattet) wählt man zunächst
den offiziellen Wanderweg Richtung La Colla - Alpe Curtet und folgt ihm bis zu
den kaum mehr erkennbaren Resten einer Kapelle auf ca 820m. Hier beginnt ein
recht guter, waagrechter Pfad, der - neuerdings wieder grosszügiger ausgeastet
- überraschend wildes, aber nur mässig steiles Gelände quert.
Wenige Minuten nach Querung des zweiten Tobels (jenes, welches direkt von den
Gebäuden von Lagarasc herabkommt), gelangt man an eine Verzweigung: Das
anfänglich eher ausgeprägtere obere Trassee führt nach Lagarasc.
Man bleibt hingegen auf dem unteren Weglein, das praktisch waagrecht bis zu den
schönen Terrassen oberhalb der Alpe Lut leitet. Bei den Quellfassungen existiert
erneut eine Verzweigung: Der untere Pfad führt zum Wasserreservoir bei der
Alpe Lut. Wählt man den oberen Pfad, bleibt man den schönen Terrassen
treu, an deren Ende eine ausgeprägte Mulattiera ansetzt, die zur Fahrstrasse
zwischen der Alpe Lut und der Alpe La Piana leitet. Beim Bau der Fahrstrasse
nahm man indessen keine Rücksicht auf die Einmündung dieser Mulattiera,
so dass die letzten Meter mühsam und ruppig sind. (In der Gegenrichtung
ohne Ortskenntnis daher kaum aufzufinden.) In der Regel mündet man in der
Nähe der offiziell markierten Abkürzung zwischen zwei Strassenkehren.
2.
Etappe: Alpe La Piana - Alpe La Motta - Alpe Stavelli (T2;
1:30)
Von
Stavelli folgt man zunächst dem markierten Wanderweg Richtung Bocchetta
dell'Usciolo. Nach der Passage einer Einbuchtung, wo die Markierung
etwas vom alten Wegtrassee abweicht, erreicht man die Verzweigung Usciolo/Funtanasc,
wo der Wanderweg nach Usciolo stärker zu steigen beginnt, aber recht
undeutlich erscheint.

Alpe Funtanasc, 24.September 2011
Man wählt den traversierenden Pfad entlang des Wasserschlauchs, im
Sommer oft gemäht, und von manchem Wanderer irrtümlich als Wanderweg
nach Usciolo angesehen. Er steigt bis zu einer aussichtsreichen Rippe
an, und traversiert dann - auch durch steiles, ausgesetztes Gelände
- bis zur Wasserfassung am Acqua dla fam. Die 70m tiefer liegenden
Ruinen von Funtanasc sind von hier sehr nah. Doch muss dazu ein durchfeuchteter,
recht heikler Hang absteigend gequert werden, was Vorsicht erfordert.
- Bei den Ruinen erkennt man den Beginn des Pfades, der direkt gegen
Alpe La Motta hinabführte, weiter unten erkennt man noch die Reste
einer grossen Mauer: Diese Weganlage ist jedoch weitgehend verschwunden,
das Gelände
von
komplexer Struktur; an einer gewissen Stelle muss eine 20m hohe Stufe
abgeklettert werden, wo die Weganlage in die Tiefe gestürzt ist (T6).
Aus diesem
Grund sei von dieser direkten Verbindung nach La Motta ausdrücklich
abgeraten und wird hier nicht beschrieben.

Funtanasc...