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Alpe
Ludo Alboc |
San Bernardo
wird auf einer mit Fahrverbot belegten Fahrstrasse ab Colloro ob Premosello
erreicht.
Zu Fuss ab Bahnhof Premosello über einen markierten Wanderweg
in ca 1:30 erreichbar. In Colloro findet man sehr gute Unterkunft
im Cà
dal Preu oder
im Circolo (Tel. 0324 88194).

Alpe Ludo Alboc, 15.Mai 2010
1.
Etappe: San Bernardo - Alpe Ludo Termine (T3;
1:00)
Von
Alpe Ludo Termine superiore steigt man über die Weide geradewegs
etwa 40m hinauf und trifft am Beginn der Erlenvegetation auf ein nach
Norden
wegführendes breites Wegtrassee, das im anschliessenden Birkenwald
allmählich an Höhe gewinnt. Auf 1060m lässt man die Abzweigung
nach Alpe Corone links liegen. Es wird eine freie Fläche
gewonnen,
über die man diagonal zum Rand des von La Colmetta herabkommenden
Tobels aufsteigt, ca 1100m. Hier lässt sich der weitere Wegverlauf
studieren.

Sentiero Ludo Alboc, 15.Mai 2010
Man klettert in das Tobel hinab und benutzt jenseits eine schon von
weitem gut sichtbare, mit allerlei Vegetation bestandene, schwach ansteigende
Rampe um es wieder zu verlassen. Im Anschluss steigt man in einigen
Kehren mit nur schwach sichtbaren Resten der Weganlage durch eine Felsheidenvegetation
und über einfache Felsen bis auf eine Höhe von ca 1160m.
Hier setzt man die Traverse fort, um in Kürze in das von Alpe
Vallard herabkommende Tobel zu gelangen. Man verlässt es über
drei Tacche und gelangt in ein Erlen- und Buchenwäldchen. Das
Wegtrassee ist noch erkennbar, aber sehr stark überwuchert, man
versucht ihm - so gut es geht - zu folgen. An einer bestimmten Stelle
macht es eine Kehre und steuert
in dichtem Dornengestrüpp auf die darüberliegende Wand zu,
die mittels eines Bandes durchstiegen wird. Durch allerlei Vegetation
müht man
sich weiter entlang der Wegreste hinauf, steigt alsbald wieder nach
rechts und findet schliesslich eine Reihe von Mäuerchen und Treppen
vor (siehe Foto oben), die über eine Steilstufe hinweghelfen.
Im Anschluss erreicht man eine aussichtsreiche Stelle (mit Resten
eines grossen Holzkreuzes), wo der Aufstieg endet
und in eine waagrechte Traverse übergeht. Durch Erlenbestände
schlägt
man sich zu ersten Ruinen, ca 1270m, durch, wo keine Wegfortsetzung
mehr sichtbar ist. Man setzt nun die Querung schwach
absteigend fort, überquert einen Rücken, steigt in eine sanfte Rinne
ab und traversiert schliesslich zwischen Felsen und Vegetation hindurch
zu den zwei grossen Ruinen der Alpe Ludo
Alboc,
ca
1180m.

Alpe Ludo Alboc, 15.Mai 2010