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Vallone
dei Mulini |
Im Bahnhof Cuzzago halten die Regionalzüge
der Relationen Domodossola - Novara und Domodossola - Milano.

Vallone dei Mulini, 10.April 2010
1.
Etappe: Cuzzago - Alpe Varga - Acquedotto (T3;
1:15)

Man
folgt nun dem Rohr des Acquedotto kurz abwärts, dann auf separatem
Pfad (mit einigen dornigen Abschnitten) durch ein Bergsturzgebiet
hindurch, das von der Wasserleitung überspannt wird. Den blauen Markierungen
folgend, später über eine felsige Rampe hinauf und schliesslich entlang
der aufgegebenen alten Wasserleitung zum Rio dei Mulini hinab, der
hier - unter der sich hoch über der Schlucht spannenden neuen Wasserleitung
- gequert wird. Jenseits auf gut gesicherter Route entlang von Drahtseilen
und über eine Eisenleiter hinauf zum Wasserbehälter. Von hier nach
links entlang des Rohres auf ausgesetztem, mit Seilen gesichertem Pfad
bis zur Wasserfassung am Rio dei Mulini, wo die blaue Markierung endet.
Man steigt nun rechts sehr steil und weglos über einen wenig ausgeprägten
Rücken hinauf (Stellen II), bis schliesslich ein Band mit Weg- und
Schnittspuren nach links gegen den Rio dei Mulini zurückführt und damit
in einfacheres Gelände leitet. Der nächste ostseits einmündende breite
Kanal, erlaubt einen Abstecher zu den Ruinen von Mott d'la Vall, ca
900m. Trotz Spuren einer alten Weganlage ist es nicht ratsam, von hier
gegen das Vallone zu queren, man geht besser wieder zurück und
steigt durch den Talgrund bis zur Einmündung der westseits von Pianezza
herabkommenden Rinne. Im Wäldchen, das oberhalb der Einmündung der
Rinne am westlichen Ufer des Rio wächst, finden sich die zwei einstigen
Partisanenunterschlüpfe der Balma Giumela (Schnittspuren beachten!).
Man kann von hier aus über eine Schutthalde weiter aufsteigen, passiert
zwei kleine Ruinen aus der Partisanenzeit und gelangt auf ein Wegtrassee,
das über dem orografisch rechten Ufer bis zur Einmündung des nächsten
Tobels (von P.1827 kommend) folgt, von wo jedoch eine weitere Fortsetzung
in den
Hintergrund
des
Vallone dei Mulini weder möglich erscheint noch bekannt ist.

Balma Giumela, 10.April
2010
3.
Etappe: Balma Giumela - Curtun (T5;
1:00)
Man
kehrt zurück bis ins Bachbett des Rio dei Mulini unterhalb
der Balma Giumela. Jenseits der Rinne, die von Pianezza herabkommt,
findet man einen wenig deutlichen Pfad vor, der zum Teil
exponiert die Flanke gegen Curtun aufsteigend traversiert.
Nach einer Treppe gelangt man in eine schuttige Rinne, wo
sich eine Verzweigung befindet, was aber nicht ohne weiteres
erkennbar ist: Steigt man etwas auf, gelangt man in ein Sättelchen,
von wo man auf einer Wegspur den Hang bis zu einem Köhlerplatz
gerade hinauf ersteigt. Von hier ab ist eine traversierende
Weganlage wieder deutlich erkennbar, die bald den Pfad
Curtun - Pianezza an jener Stelle erreicht, wo man auf einem Felsen
eine schöne Sicht ins Vallone dei Mulini hat, ca 920m.
Zurück zur Verzweigung in der schuttigen Rinne: Steigt man
etwas ab, gelangt man auf die Fortsetzung der Traverse durch
eine felsige Zone. Verschiedene Passagen sind mit Seilen
gesichert. Schliesslich erreicht man einen Sattel bei P.810.
Jenseits befindet sich der in der Landeskarte verzeichnete
Bergsturz, deshalb steigt man über Treppenreste auf und umgeht
den Bergsturz unmittelbar an seiner Abbruchkante über die
Reste der stark bedrängten Weganlage (ausgesetzt). Waagrecht
erreicht man in wenigen Metern den Pfad
Alpe Vargia - Pianezza auf ca 820m,
wenige Minuten oberhalb von Curtun. Diese Stelle ist in Gegenrichtung
nur äusserst schwierig identifizierbar.
Man orientiert sich an einem Felsen auf der Weganlage und
an einer alten eingekerbten Markierung am Baum unmittelbar
über dem Felsen. Von Curtun gelangt man auf dem guten Pfad
in 1:00 zurück nach Cuzzago.

Sentiero Vallone dei Mulini - Curtun, 10.April 2010