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"Via
panoramica Val d'Ossola" I |
Tag 1 |
Tag 2 |
Das Rifugio
Ompio bzw. das Strassenende in Ruspesso wird auf einer Fahrstrasse
von San Bernardino Verbano, Fraktion Santino erreicht. Wegen des vorherrschenden
Vandalismus
sei
ausdrücklich
davor gewarnt, hier eigene Fahrzeuge abzustellen. Man nutze ein Taxi
oder einen der schlecht beschilderten Wanderwege von Candoglia, Mergozzo
oder Rovegro.
1.
Etappe: Ompio/Ruspesso - Vercio (T2/T3;
1:00)
Von
Vercio geht man zum eingerichteten Rastplatz mit Tischen und Bänken
und findet hier letzte weiss-rote Markierungen. Ein mit gelben Rauten
markierter Weg beginnt allmählich gegen Candoglia abzusteigen.
Man folgt ihm bis zu einer ersten Kehre, wo der ebenfalls gelb markierte
Pfad nach Alpe Margossogno abzweigt.
Anfangs
ist
er gut
ausgebaut
und unterhalten,
später - nach einer Abzweigung zum unterhalb gelegenen Häuschen
von Alpetto - wird er undeutlicher, bleibt aber gelb markiert. Nach
der interessanten Querung einer Felswand gelangt man bald zu den ersten
Ruinen der Alpe Margossogno und wenig darauf zur Kehre einer alte Mulattiera,
die in der Landeskarte als Fahrstrasse wiedergegeben ist. Hier endet
die gelbe Markierung. Man folgt der Mulattiera bergauf ohne in den
Steinbruch einzudringen, und gelangt zu weiteren, zum Teil noch recht
gut erhaltenen Ruinen der Alpe Margossogno, wo die Route
über die Via di Lizza nach Candoglia abzweigt.

Cima di Carbunisc, 21.März 2011
3.
Etappe: Alpe Margossogno - Alpe Corte Lorenzo
(T5/III;
2:00)
Wegspuren rechterhand folgend werden erneut Ruinen erreicht, die von
der Wasserzuleitung des Steinbruchs durchquert werden. Nun linkerhand
durch ein Tälchen hinauf erreicht man den alten, nicht mehr genutzten
Steinbruch und den Stafel Sciresola der Alpe Margossogno. Über
den Rücken, von den einstigen Abbauzonen bedrängt, führt
ein Weglein mit verblassten Markierungen in wenigen Minuten zum Stafel
Curt Per. Ein zunächst breites und ausgeprägtes
Wegtrassee führt in die nächste Rinne, die mit Hilfe eines Drahtseils
überquert wird. Nun wird das Trassee undeutlicher, bleibt aber weiterhin
erkennbar. So folgt man den Schnittspuren mit einigem Auf und Ab über
verschiedene Rinnen und Rippen hinweg, traversiert ausgesetzte Wände
mit weiteren
Drahtseilen bis man schliesslich vor einer eher unscheinbaren Rinne
anlangt, in die man nur über eine leicht überhängende Stufe hinabgelangt.
Drei neue zuverlässige (Stand: 2011) Drahtseile helfen über die Stufe
hinab (3m III). Jenseits folgt man einem alten Drahtseil eine Grasrampe
hinauf, woraufhin das Trassee vollends undeutlich wird. (Vermutlich
existieren im folgenden verschiedene Möglichkeiten.) Nur noch sporadischen
Schnittspuren folgend steigt man auf und quert schliesslich in eine
versteckte Rinne hinein (Erlen, keine Schnittspuren). Jenseits trifft
man wieder auf Wegreste mit erneuten (wenigen) Schnittspuren, die zu
einer obligatorischen Passage am Fusse der Felswand der Cima Corte
Lorenzo leiten. Man setzt nun die waagrechte Querung im einfachen Wald
weglos fort, bis zu einer Felszone, die wenig oberhalb umgangen wird.
Kurz darauf trifft man auf ein von oben kommendes altes Trassee, das
zu den Weiden
der Alpe Corte Lorenzo hinabführt, die man rund 120m über der Ruine
betritt. Man kann nun zur Ruine absteigen, wo die separat
beschriebene Route von Albo heraufkommt, oder aber die Traversierung auf gleicher Höhe
fortsetzen, um direkt die Reste der Weganlage nach Alpe Corte zu
gewinnen.

Alpe Corte Lorenzo, 7.April 2010
4.
Etappe: Alpe Corte Lorenzo - Vallone di Bèttola
(T4+;
2:00)
Solange die Vegetation nicht spriesst erkennt man in Alpe Corte Lorenzo
die Reste eines Wegtrassees, welches nach Norden bergan zieht und bald
den Rücken erreicht, der von der Alpe Corte heraufstreicht. Von
diesem aussichtsreichen Ort kann man ausgiebig die Zone Saltir und
Lavatta studieren. Über
den Rücken
wird ohne weitere Probleme abgestiegen, abschnittsweise sind Schnittspuren
und Reste eines Wegtrassees vorhanden. Auf etwa 730m hält man auf
dem Rücken rechts und sucht einen Steinmann am oberen Ende eines Couloirs.
Durch dieses Couloir muss zwingend abgeklettert werden (II). Unten
angekommen folgt man dem Fuss der Felswand nach links bis man zurück
gegen den
Rücken kommt und dort auf ein kreuzendes Wegtrassee trifft. Man folgt
ihm nach rechts und trifft in Kürze auf einen besseren Weg mit grünen
Punkten. Ihm folgt man aufwärts, oberhalb der Ruinen der Alpe Corte
hindurch, und gelangt so auf den regulären Weg von Bèttola über Alpe
Corte ins Vallone di Bèttola. Ihm wird gefolgt, passiert zwei ausgesetzte
Stellen mit Drahtseilen und gelangt in das Tobel von Ör Piciocch. Jenseits
anhand von Markierungen gleich wieder heraus (Farbmarkierungen, Steintreppe)
und auf den Rücken oberhalb des Tobels. Nun folgt man - trotz Farbmarkierungen
- nicht dem Rücken, sondern steigt auf der anderen Seite des Rückens
sofort wieder auf einem guten Pfad hinab und gelangt so in den Grund
des Vallone di Bèttola, wo man die Lavatta-Route erreicht.

Alpe Saltir (von Alpe Corte Lorenzo), 21.März 2011
5.
Etappe: Vallone di Bèttola - Alpe Saltir (T4;
2:00)
Von der Verzweigung folgt man einem deutlichen
Pfad auf der orografisch linken Seite des Vallone di Bèttola
bis zu einer Höhe von ca 1070m. Hier biegt man nach links ab (gelbe
Markierungen) in den Hang der orografisch rechten Flanke
und erreicht in interessanter Wegführung den aussichtsreichen
Ort Asaa (ca 1270m), wo sich die Pfade nach Saltir und Lavatta verzweigen.
Es ist wichtig zu wissen, dass
eine erste verzweigende Markierung in heikles Gelände leitet.
Man steigt daher noch 30m höher,
bis man auf eine zweite Verzweigung trifft. Kurz absteigend gelangt
man zum Funtanin, einem immer wasserführenden Bach. Über
einige Kehren erreicht man schliesslich die Ruine der Alpe Saltir unter
einem grossen
Block. Angenehmer Biwakplatz mit Biwakbuch, Wasser muss am Funtanin
geholt
werden. Für den Weiterweg über die Bocchetta
di Saltir siehe die separat
beschriebene Route.
Tag
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Tag
2
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