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Valle Rossa
 



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Am 11.September 2007 begangene Route. Sie ist schön und für Val-Grande-Verhältnisse einfach. Ab der Alpe Burchi sind jedoch einige Orientierungskünste nötig.
Aus gegebenem Anlass folgende zusätzliche Hinweise: Eine gute physische und psychische Konstitution des Alpinisten ist unerlässlich. Eine entsprechende Ausrüstung einschliesslich Biwakmaterial ist unabdingbar. Wer Zweifel an seinen diesbezüglichen Fähigkeiten oder der Qualität seiner Ausrüstung hat, der nehme Abstand von dieser Unternehmung!

Anreise

Vald di sopra wird auf dem markierten Wanderweg von Malesco in 5:00 erreicht.

Valle Rossa
Valle Rossa (von Alpe Basagrana), 11.September 2007


1. Etappe: Vald di sopra (oder In la Piana) - Alpe Burchi (T4; 2:30)

Vom Rifugio Vald di sopra oder von In la Piana gelangt man auf dem markierten Wanderweg zum Zusammenfluss von Rio Vallerossa und Rio Biordo zum Rio Fiorina, dem Guado Rio Vallerossa, ca 1100m. Man folgt nun weitgehend weglos dem orografisch linken Ufer durch Buchenwälder und einige einfache schluchtartige Passagen, in denen man sich am Flussufer hält, bis zu den Ruinen der Alpe Valle Rossa, 1196m. Unmittelbar nach den Ruinen wird über Reste eines Wegtrassees rund fünfzig Meter an Höhe gewonnen. Nachdem man die Einmündung des noch sichtbaren Pfades von der Alpe Vald di sotto passiert hat, gelangt man auf einen anfänglich horizontalen Pfad der weiter gegen Alpe Burchi führt. Bei der Einmündung des Rio Avèu wird er undeutlich und verliert sich im Erlendickicht. Auf der Rippe zwischen dem Rio Avèu und dem Rio Vallerossa findet man ihn wieder und gelangt in Kürze zu den Ruinen der Alpe Burchi.

Alpe Burchi
Alpe Burchi, 11.September 2007


2. Etappe: Alpe Burchi - Alpe Basagrana - Passo dei Tre Uomini (T4+; 2:30)

Von Alpe Burchi folgt man einem zunächst eher guten Wegtrassee, das auf der orografisch linken Seite sanft an Höhe gewinnt. Je nach Vegetation ist es mehrmals unterbrochen. Aufgrund der abschnittsweise vorhandenen Erlenfluren sollte man grossen Wert darauf legen, das Trassee nach den Unterbrüchen rasch wieder zu finden, vereinzelte Schnittspuren leisten dabei gute Dienste. Bald nach einer noch gut sichtbaren Doppelkehre, welche allerdings von der Vegetaion teilweise eingenommen wurde, trifft man auf etwas offeneres Gelände und kann zum Pizzo Tignolino hinaufblicken. Man überquert den vom Passo di Basagrana herabkommenden Bach anhand einiger Trittspuren. Danach finden sich praktisch keine Wegspuren mehr. Auf der alten Landeskarte überquert der Pfad auch den vom Passo dei Tre Uomini herabkommenden Bach und steigt anschliessend zur Alpe Basagrana an. Dies scheint wegen der dortigen Vegetation aber kaum mehr ratsam. Vielmehr hält man sich zwischen den beiden genannten Bächen, gewinnt - um die Erlenbestände herumlavierend - an Höhe und schliesslich den in diesem Abschnitt noch gut sichtbaren Verbindungspfad Alpe Avèu - Alpe Basagrana. Diesem Pfad folgend überschreitet man den Bach bei einem interessantem Durchschlupf und gelangt auf die Wiese mit den Ruinen der Alpe Basagrana. Der einstige Pfad stieg nun direkt über den über den Gebäuden liegenden Rücken weiter an. Auch hier ist dies wegen der Vegetation nicht mehr ratsam. Vielmehr folgt man auch hier wieder den offenen Hängen nordseits des vom Passo dei Tre Uomini herabkommenden Baches und trifft auf ca 1900m auf den markierten Wanderweg Passo di Basagrana - Mottàc. Gegebenfalls kann man von hier über einfache Hänge weitergehen, zuletzt über Reste einer Weganlage in einer Rinne, und zum Passo dei Tre Uomini gelangen, dem tiefsten Punkt im Verbindungsgrat Testa di Menta - Pizzo Tignolino.

Alpe Basagrana
Alpe Basagrana, 11.September 2007

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