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Alpe
Saler |
Colloro
wird auf einer Fahrstrasse ab Premosello erreicht. Zu Fuss ab Bahnhof
Premosello ca 0:45 über die markierte Mulattiera. In Colloro findet
man sehr gute Unterkunft im Cà dal
Preu oder im Circolo (Tel. 0324 88194).

Alpe Saler, 4.Mai 2008
1. Etappe: Colloro - (Alpe Lagarasca) - Alpe Lut - Alpe La
Motta (T2; 2:30)
Zur Vermeidung der mit einem Fahrverbot belegten Fahrstrasse von Colloro nach
Alpe La Piana steht auch folgende Variante zur Verfügung: Beim Bacino/Wasserreservoir
ob Colloro (ca 610m, bis hierher Pkw-Fahrt gestattet) wählt man zunächst
den offiziellen Wanderweg Richtung La Colla - Alpe Curtet und folgt ihm bis zu
den kaum mehr erkennbaren Resten einer Kapelle auf ca 820m. Hier beginnt ein
recht guter, waagrechter Pfad, der - neuerdings wieder grosszügiger ausgeastet
- überraschend wildes, aber nur mässig steiles Gelände quert.
Wenige Minuten nach Querung des zweiten Tobels (jenes, welches direkt von den
Gebäuden von Lagarasc herabkommt), gelangt man an eine Verzweigung: Das
anfänglich eher ausgeprägtere obere Trassee führt nach Lagarasc.
Man bleibt hingegen auf dem unteren Weglein, das praktisch waagrecht bis zu den
schönen Terrassen oberhalb der Alpe Lut leitet. Bei den Quellfassungen existiert
erneut eine Verzweigung: Der untere Pfad führt zum Wasserreservoir bei der
Alpe Lut. Wählt man den oberen Pfad, bleibt man den schönen Terrassen
treu, an deren Ende eine ausgeprägte Mulattiera ansetzt, die zur Fahrstrasse
zwischen der Alpe Lut und der Alpe La Piana leitet. Beim Bau der Fahrstrasse
nahm man indessen keine Rücksicht auf die Einmündung dieser Mulattiera,
so dass die letzten Meter mühsam und ruppig sind. (In der Gegenrichtung
ohne Ortskenntnis daher kaum aufzufinden.) In der Regel mündet man in der
Nähe der offiziell markierten Abkürzung zwischen zwei Strassenkehren.
2.
Etappe: Alpe La Piana - La Colla (T4+;
1:30)
Von
La Colla verfolgt man den anfänglich sehr ausgeprägten Pfad, der unterhalb
einer Felswand nach Norden wegführt. Nachdem man einen Brunnen passiert
hat, beginnt sich der Pfad auf schmalen, sehr ausgesetzten Bändern
durch die Felswände zu schlängeln, die den Durchschlupf zum
Riale Curtet zu verunmöglichen scheinen, dabei durchschreitet man auch
einen natürlichen Felsbogen ("Porta Saler"). In der anschliessend erreichten
grasigen Mulde, lässt sich zunächst keine Wegfortsetzung erkennen.
Etwas höher, dort wo die Wasserleitung Riale Curtet - La Colla aufgehängt
und verankert ist, nimmt man jedoch Mauerreste wahr. Über diese Reste
von Kunstbauten gelangt man zur Wasserfassung am Riale Curtet. Steigt
man von hier nach links über einen Grashang auf, so erreicht man in
Kürze die Ruinen von Saler di sotto. Über Wegreste liesse sich von
dort problemlos in etwa 20 Minuten der Sentiero Curtet an jenem Sattel
erreichen, wo er von der Colloro-Flanke in diejenige des Riale Curtet
wechselt.
Zurück zur Wasserfassung am Riale:
Man überschreitet den Bach und steigt nach rechts auf, tritt in eine
grasige Rinne mit Treppenresten ein und verfolgt diese bis zu einem
Sättelchen. Jenseits traversiert man zu einem weiteren Bach und steigt
dann in beliebiger Routenführung über die offenen, aber steilen Weiden
zu den 21 Ruinen der Alpe Saler, die einer Festung gleich in unglaublicher
Lage über den Abgründen thronen.

Alpe Curtet, 4.Mai 2008
4.
Etappe: Alpe Saler - Alpe Curtet (T5;
1:00)
Von Alpe Saler verfolgt man einen noch erkennbaren Pfad, der waagrecht unterhalb der die Weiden begrenzenden Felswand entlangführt, zwei Ruinen passiert und einen Sattel erreicht. Vom Sattel kann man die nahen Gebäude der Alpe Curtet sehen. Man steigt wenig ab, und verfolgt die Wegreste die sich allmählich ins Tobel des Riale Curtet absenken, um ihn bei der Einmündung des nächsten Tobels zu erreichen. Ab hier ist kein Pfad mehr vorhanden, das Gelände aber vergleichsweise einfach und übersichtlich. In beliebiger Routenführung gelangt man nach Curtet, wo man über den markierten Wanderweg nach Colloro zurückkehren kann oder ohne alpine Schwierigkeiten auf die Cima Saler steigt.