![]() |
Sasso
Miscioi |
Cosa lässt sich mit dem Circolare (Ringbus)
täglich alle zwei Stunden vom Bahnhof Domodossola erreichen.

Sasso Miscioi von Pra di sopra, 19.Mai 2011
1.
Etappe: Cosa - Pra di sopra (T2;
1:30)

Man
verlässt den eindrücklichen Platz von Pra di sopra auf rot
markiertem, zunächst rund 30m abfallenden Pfad, bevor man eine
lange Traverse beginnt. Nach einer felsigen Passage mit den Resten
von Kunstbauten
(II) erreicht
man eine weitere Ruine. Man setzt die waagrechte Querung
auf gut sichtbarem Pfad fort, durchquert zunehmend felsiges Gelände,
das mittels diverser Kunstbauten und alten Drahtseilen, deren Verankerungen
stets zu prüfen sind, überwunden wird und gelangt in die
Rinne, die
östlich von P.1164 ihren Ausgang hat. Durch diese Rinne wird rund
30m abgestiegen, bevor der Weg mit Hilfe eindrücklicher Kunstbauten
und einiger Holzbrücken die Traverse fortsetzt und schlussendlich
etwa 20m auf die Rippe östlich der Rinne ansteigt (auf der LK
gut erkennbar), wo man in einfaches Gelände gelangt. Durch einen
schönen Buchenwald
traversiert man waagrecht bis zur einstigen Brücke über den
Rio Menta. Gewöhnlich
muss der Bach hier durchwatet werden, was keine besonderen Probleme
darstellt. Jenseits steigt der Pfad in gut sichtbaren Kehren bis zu
einer Terrasse, etwa 40m über dem Fluss an. Ab hier ist der Pfad
nur noch sehr schlecht sichtbar, man achte darauf, ihn nicht zu verlieren,
und orientiere sich an den allmählich verblassenden roten Markierungen.
Er steigt zunächst mehr oder weniger gerade durch den Hang hinauf,
überwindet eine Steilstufe und beginnt dann allmählich nach
rechts zu tendieren, wo man auf ca 950m eine erste Ruine erreicht.
Auf wieder
ausgeprägterem Pfad erreicht man schliesslich die Ruinen der Alpe
Sottosasso, 1041m, wo man die Routen nach
Ramella und zur Alpe Menta kreuzt.

Guado Rio Menta, 15.Mai 2008
3. Etappe: Alpe Sottosasso - Sasso Miscioi (P.1516 IGM)
(T5-;
1:30)
Bei den mittleren Ruinen der Alpe Sottosasso (P.1041 IGM) sticht
man geradewegs in südlicher Richtung durch den Hang hinauf. Abgesehen
von diversen Tierspuren sind hier praktisch keine Wegreste mehr erhalten.
Dem aufmerksamen Begeher werden allerdings im locker bestockten
Buchenwald da und dort markierungshalber angebrachte Schnittspuren
auffallen. Auf etwa 1350m Höhe gelangt man allmählich zu verschiedenen
Köhlerplätzen am Fusse der Felsaufschwünge des Sasso Miscioi.
Man tendiert nur leicht nach rechts auf einen kaum ausgeprägten Rücken,
und achtet dabei auf vermehrte Schnittspuren. Schliesslich beginnen
Reste eines Weges in die felsige Zone einzusteigen, die hier überraschend
wenig steil ist und bleibt. Zwischen den Felsen hindurchlavierend
erreicht man so den Sasso Miscioi (P.1516 IGM, irrtümlich als P.516
ausgewiesen) von Westen her.

Val Menta, 19.Mai 2011
4. Etappe: Sasso Miscioi (P.1516 IGM) - Alpe Corte Vecchio - Rifugio
Pozzolo (T4+; 2:00)
Auf dem Sasso Miscioi beginnt eine massiv ausgeastete Route zu P.1601 IGM (irrtümlich
als P.1501 ausgewiesen) anzusteigen. Am Südrand des teilweise verwachsenen und
verblockten Rückens steigt die ausgeastete Spur weiter an, bis sie auf ca 1650m
- zunächst sehr undeutlich - in der Flanke gegen Corte Vecchio zu traversieren
beginnt. Bald bessert sie sich zu einem undeutlichen Weglein, das schliesslich
die tief eingefressene Rinne vor Corte Vecchio mit Hilfe eines Drahtseils überquert
und die gepflegten Häuser der Alp und damit die "Via panoramica" erreicht. Jenseits
steht
ein
offizieller
Wegweiser,
wo
die guten Wege nach Alpe Pozzolo - Rifugio
Pozzolo oder nach Selvaccia - Bèura
ansetzen.