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Strette
del Casè |
Pogallo wird über die Strada Sutermeister
in 1:30 ab Cicogna erreicht.
1.
Etappe: Pogallo - Alpe Cavrua (T3;
2:00)

Im Wald am unteren Rand der Lichtung findet man den Pfad, der zunächst
deutlich absteigend den Grund des nachfolgenden Tobels gewinnt. Durch
einen Buchenwald gelangt man an ein plattiges Tobel, das anhand rostroter
Markierungen über Felsgesimse überwunden wird. In der nachfolgenden
schuttigen Rinne wird rund 20m aufgestiegen, bevor man auf die Fortsetzung
des Wegtrassees
gelangt. Der weitere Wegverlauf gestaltet sich eher mühsam. Durch
viel Vegetation und über manchen Kletterabschnitt müht sich
die nicht immer deutliche Pfadspur mit einigem Auf und Ab bis zum Rand
der Prati di
Ghina, der grossen Wiese unterhalb der Corona di Ghina. Man steigt in
eher verschlungener Wegführung anhand von Pfadresten und verblassten
rostroten Markierungen, die im Sommer bei hohem Vegetationsstand kaum
sichtbar sind, bis auf die Grathöhe der Corona di Ghina. Man erreicht
sie unmittelbar südlich der Stelle, wo der eher ausgeprägte
Sporn, der das Becken von Seriago von demjenigen von Ghina abtrennt,
an den
Grat anstösst. Die
Orientierung in diesem Abschnitt ist nicht einfach, vorhandenen Steinmännern
ist darüberhinaus zu misstrauen. Ferner mündet ungefähr
bei der Höhenkurve 1800m
die alpine Variante des Sentiero Bovè von der Cima
Sasso kommend
- gemeinsam mit der Route aus dem Val Caurì -
ein.

Prati di Ghina, 11.Juni 2009
3. Etappe: Corona di Ghina - Bocchetta di Campo
(T5/II-;
2:30)
Hat
man die Corona di Ghina (an der richtigen Stelle) erreicht, so wird
die Orientierung sehr viel einfacher. Anhand von Pfadresten, Resten
von Kunstbauten und verblassenen rostroten Markierungen folgt man
der Route mit viel Auf und Ab durch die Strette del Casè.
Dabei steigt man zunächst durch einen mit Handlauf versehenen
Felsspalt auf die Seite des Val Caurì (Vallone di Ghina) hinab,
gelangt über
einen Sattel, eine Rampe und eine Rinne wieder auf die Grathöhe,
traversiert durch Erlen pogalloseitig zu einem Sattel weiter hinten
im Grat um
schlussendlich die Traverse
auf der Caurì-Seite (Vallone delle Strette) mit dem Aufstieg
durch eine hohe, teilweise kaminartige Rinne (II-) abzuschliessen.
Man
steht
nun in
der Forcella
di Ghina
und gelangt über einen Pfad in Kürze waagrecht zum Rifugio
Bocchetta di Campo.

In den Strette del Casè
Foto: Ferruccio Rossi, in-valgrande.it