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Traversata
Val Menta |
Bèura oder Quarata lassen sich mit
dem Circolare (Ringbus)
täglich alle zwei Stunden vom Bahnhof Domodossola erreichen. Von
Bèura führt ein markierter offizieller Wanderweg auf die Alpe Vaccareccia,
von wo man unmarkiert weiter nach Alpe Carregia geht. Von Quarata führt
ein offiziell signalisierter, aber unmarkierter Wanderweg über oft
undeutliche Wege direkt nach Alpe Carregia.

Val Menta,
20.Mai 2011
1.
Etappe: Alpe Carregia - Casal del Colle (T5-;
1:15)

Wenig
unterhalb der Ruinen von Casal del Colle befindet sich eine noch nicht
vom Wald eingenomme Lichtung. Hier beginnt der gegen Alpe Oro absteigende
gut erhaltene Pfad. Auf ca 900m teilt er sich; man wählt den nördlichen
Ast und gelangt zu Ruinen wenig südöstlich des Stafels P.767 der Alpe
Oro. Eine
beeindruckende breite Treppe führt östlich über einen Felsabsatz hinab.
Es folgt eine sehr interessante Weganlage, welche mit einigem Auf und
Ab das von Corte Vecchio herabkommende wilde Tobel überwindet. Nach
dem Tobel erreicht man erste Ruinen, steigt über den dort befindlichen
Rücken etwas auf, findet die Wegforsetzung, überquert ein weiteres
Tobel und
gelangt
zunächst
zum
Stafel P.954,
dann zum Stafel P.1041 der Alpe Sottosasso, wo man die separat beschriebenen
Routen zum Sasso Miscioi und ins
Val Menta kreuzt.

Sentiero Oro - Sottosasso, 19.Mai 2011
3. Etappe: Alpe Sottosasso - Ramella - Alpe
di Nava (T4+;
3:00)
Man folgt zunächst der vorhandenen Weganlage bis zur Ruine auf
1105m (Crot d'Agher). Der Weg setzt sich ab hier etwas höher
fort und wird mehrfach undeutlich (rote Markierungen). Auf 1160m
Höhe
wird der Rio di Menta gequert, was nur hier möglich
ist (u.a. Treppenreste). Jenseits verfolgt man nur wenige Meter den
Fluss
abwärts,
um über ein bequemes Band die Felsen zu überwinden und
in den darüberliegenden
Wald zu gelangen, durch welchen man den Aufstieg zunächst weglos
fortsetzt. Bei rund 1200m überschreitet man den Riale di Rina
(es bieten sich verschiedene Stellen an), und steigt durch den jenseitigen
Wald nordwärts bis unter die Felswände an, ca 1370m. Dort,
wo es die Landeskarte korrekt widergibt findet man nun wieder einen
mässig
gut erhaltenen Pfad vor, der mittels einiger Kunstbauten die Felsen
überwindet, um anschliessend zur schwach ansteigenden Traverse
anzusetzen, wo er mehrfach kurz unterbrochen ist, um schliesslich
die Alpe Ramella,
ca 1630m, zu erreichen. Über weitgehend offenes Gelände
erreicht man ohne weitere Hindernisse Alpe di Nava und in Kürze
den nordseits verlaufenden offiziellen Wanderweg von Parpinasca nach Rina und
die "Via panoramica".

Alpe Ramella, 15.Mai 2008