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Valle
di Cuzzego |
Cuzzego (di Cardezza) wird mindestens alle zwei Stunden
mit einem Bus ab
Domodossola erreicht.

Buretti, 12.April 2011
1.
Etappe: Cuzzego di Cardezza - Buretti - Alpe Cortigio (T2;
1:15)
In
Cuzzego folgt man zunächst dem offiziellen Wanderweg Richtung
Cardezza. Bei den obersten Häusern weist dann eine andere offizielle
Tafel auf denjenigen nach Buretti - Aurinasca hin. Entlang der offiziellen
Markierungen
- es sind zwei Varianten markiert, die südlichere führt bei
einer schönen,
renovierten Kapelle vorbei - erreicht man Buretti, wo sich die Ruinen
von einigen bemerkenswerten Häusern befinden. Es lohnt, sich
von der Markierung zu entfernen, und das aufgegebene
Dorf zu erkunden. Schliesslich folgt man wieder der offiziellen Markierung
durch ein Wegelabyrinth hinauf in die gepflegte, aussichtsreiche Alpe
Cortigio, wo die "Via panoramica" gekreuzt wird.

Kapelle zwischen Cuzzego und Buretti, 12.April 2011
2.
Etappe: Alpe Cortigio - Alpe Orzolo - Alpe Marzone (T6-;
1:45)
In
Alpe Cortigio beginnt ein in den Karten nicht eingetragener, offiziell
markierter Wanderweg nach Cardezza, der zunächst waagrecht gegen den
Rio di Cuzzego führt. Man wählt nicht diesen Wanderweg,
sondern einen am Waldrand aufwärts ziehenden, eher ausgeprägten Pfad.
Er führt
entlang einer Wasserleitung. Nach Überschreitung einer kleinen Rinne
wird er deutlich schlechter, bleibt aber sichtbar und führt in sehr
steiles Gelände (Drahtseile). Sobald sich das Gelände zurücklegt,
ist der Pfad nicht mehr noch durchgehend erkennbar. Man orientiert
sich zunächst an den Schnittspuren, sobald man jedoch in der gegenüberliegenden
Felswand den mit grossen blauen Punkten markierten Durchschlupf erkennt,
traversiert man hinab zum Rio di Cuzzego (vereinzelt Schnittspuren,
ganz zum Schluss erste blaue Punkte), den man etwa 30m oberhalb des
Ansatzes der gegenüberliegenden Felspassage erreicht, vgl. Fotografie
unten. Im Bachbett wird bis zum Fuss der Schlüsselstelle abgestiegen.
An einem neu verankerten, schmierig-öligen Drahtseil zieht man
sich bis zu einer Birke auf halber Höhe hinauf, wo die Sache
einfacher
wird,
denn es sind nun Tacche vorhanden. Im Wald oben angekommen verfolgt
man ein nicht immer ausgeprägtes Weglein, das jedoch reichlich mit
blauen Markierungen versehen ist. Es führt auf den Rücken, hinter welchem
einen Parallelrinne liegt (auf der LK gut erkennbar). Ab dem Rücken
ist eine gute, ausgeprägte Weganlage vorhanden, die die Rinne quert
und schliesslich eine Verzweigung erreicht: In steilen Kehren aufsteigend
erreicht man in Kürze die südlichste Ecke der Wiese von Alpe Orzolo.
Hinter
den renovierten Rustici befindet sich das Strassenende. Auf der Fahrstrasse
gelangt man in Kürze nach Alpe Marzone hinüber.

Sentiero Rio di Cuzzego, 12.April 2011